Praxis Kunterbunt Essen - Regine & Prof. Dr. rer. nat. Arnd Schaff - Hammer Straße 116 - 45257 Essen

EMDR Basisausbildung (2+2 oder 4 Tage) in Essen

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine psychotherapeutische Methode, die klassischerweise bei der Behandlung von Belastungsfolgen, den so genannten posttraumatischen Belastungsstörungen, eingesetzt wird. Diese Technik wurde in den 80´er Jahren von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro entwickelt. Der Kern des Verfahrens beruht darauf, dass der Klient die traumatische Erinnerung abruft und gleichzeitig eine bilaterale Stimulation erfährt. Eine bilaterale Stimulation ist eine Stimulation beider Gehirnhälften, zum Beispiel durch eine Bewegung der Augen von rechts nach links, durch eine rhythmische Berührung beider Hände/Oberarme oder auch durch Tonfolgen, die abwechselnd das rechte und das linke Ohr beschallen. Das Ziel dieser Stimulation ist eine beschleunigte Informationsverarbeitung im Gehirn, die unter anderem dafür sorgt, dass die traumatische Erinnerung an einem anderen Ort, nämlich dem biographischen Gedächtnis, abgespeichert wird. Durch diese Umlagerung wird eine traumatische Erinnerung zu einer „normalen“ Erinnerung und kann auch so verarbeitet werden – die massiven Belastungen durch traumatische Erinnerungen (ungesteuertes Wiederleben des Traumas, stark belastende Gefühle, Albträume usw.) lassen sich so deutlich reduzieren. Im besten Fall verblassen die Erinnerungen sogar. Für diesen Einsatzzweck wurde EMDR im Jahr 2006 vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer als wirksam eingestuft. Neben der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen hat sich EMDR in der Praxis auch bei anderen Störungen als hilfreich erwiesen, zum Beispiel bei depressiven Erkrankungen, Angststörungen und Verhaltensstörungen. Heute gibt es viele sinnvolle Weiterentwicklungen von EMDR, in dem Elemente von Gestalttherapie, systemischer Therapie und NLP in den Verarbeitungsprozess des EMDR mit aufgenommen werden. Mit diesen neuen Elementen erweitert sich der Werkzeugkasten der EMDR-Methode erheblich: es wird mit Glaubenssätzen und verfestigten persönlichen Sichtweisen gearbeitet, die Assoziation und Intuition wird über die Arbeit mit Farben und Bildern angesprochen, die Körperempfindung wird mit einbezogen und über die systemische Arbeit gelingt die Identifizierung und Bearbeitung von Auslösern von Belastung in der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Diese Auslöser können zum Beispiel Menschen im Umfeld sein, aber auch eigene Anteile des Selbst. Neben der therapeutischen Arbeit bietet sich EMDR auch für die Unterstützung in Selbsterkenntnisprozessen sowie im Coaching an. Im Rahmen meines Ausbildungsangebotes vermittle ich die notwendigen Basisinformation zu EMDR, mögliche Indikationen und meine persönlichen Erfahrungen aus der Praxis dazu, die praktische Anwendung im eigenen Erleben und als Therapeut/Therapeutin, sowie ergänzende Techniken aus der Gestalttherapie und dem systemischen Arbeiten. Das Ziel ist, dass Sie nach den 4 Tagen EMDR in Ihrer therapeutischen Praxis oder im Coaching zielgerichtet für „normale“ Anwendungsfälle einsetzen können. Inhalte Basisinformation zu EMDR Mögliche Indikationen und persönliche Erfahrungen aus der Praxis Praktische Anwendung im eigenen Erleben und als Therapeut/Therapeutin Ergänzende Techniken aus Gestalttherapie und systemischem Arbeiten Ausbildungsumfang: 4 Tage (2 Wochenenden) Kosten: 750€ Termine: Option 1: Wochenenden 22./23. Januar 2022 und 5./6. Februar 2022 Option 2: Block 27./28./29./30. Januar 2022 Teilnehmerzahl: mindestens 6, maximal 9 Teilnehmer Zugangsvoraussetzung: mindestens 1 Jahre praktische Erfahrung mit Klienten in Therapie oder Coaching
Nächste Ausbildungen: 22./23. Januar 2021 + 5. / 6. Februar 2021 (Wochenendkurs) 27. / 28. / 29. / 30. Januar 2021 (Blockveranstaltung) Beginn jeweils 9:00, Ende ca. 17:00
Wir freuen uns auf Ihren Anruf 0201 / 87 57 78 60
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4 Tage) in Essen

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EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine psychotherapeutische Methode, die klassischerweise bei der Behandlung von Belastungsfolgen, den so genannten posttraumatischen Belastungsstörungen, eingesetzt wird. Diese Technik wurde in den 80´er Jahren von der amerikanischen Psychologin Francine Shapiro entwickelt. Der Kern des Verfahrens beruht darauf, dass der Klient die traumatische Erinnerung abruft und gleichzeitig eine bilaterale Stimulation erfährt. Eine bilaterale Stimulation ist eine Stimulation beider Gehirnhälften, zum Beispiel durch eine Bewegung der Augen von rechts nach links, durch eine rhythmische Berührung beider Hände/Oberarme oder auch durch Tonfolgen, die abwechselnd das rechte und das linke Ohr beschallen. Das Ziel dieser Stimulation ist eine beschleunigte Informationsverarbeitung im Gehirn, die unter anderem dafür sorgt, dass die traumatische Erinnerung an einem anderen Ort, nämlich dem biographischen Gedächtnis, abgespeichert wird. Durch diese Umlagerung wird eine traumatische Erinnerung zu einer „normalen“ Erinnerung und kann auch so verarbeitet werden – die massiven Belastungen durch traumatische Erinnerungen (ungesteuertes Wiederleben des Traumas, stark belastende Gefühle, Albträume usw.) lassen sich so deutlich reduzieren. Im besten Fall verblassen die Erinnerungen sogar. Für diesen Einsatzzweck wurde EMDR im Jahr 2006 vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie der Bundespsychotherapeutenkammer als wirksam eingestuft. Neben der Behandlung von posttraumatischen Belastungsstörungen hat sich EMDR in der Praxis auch bei anderen Störungen als hilfreich erwiesen, zum Beispiel bei depressiven Erkrankungen, Angststörungen und Verhaltensstörungen. Heute gibt es viele sinnvolle Weiterentwicklungen von EMDR, in dem Elemente von Gestalttherapie, systemischer Therapie und NLP in den Verarbeitungsprozess des EMDR mit aufgenommen werden. Mit diesen neuen Elementen erweitert sich der Werkzeugkasten der EMDR-Methode erheblich: es wird mit Glaubenssätzen und verfestigten persönlichen Sichtweisen gearbeitet, die Assoziation und Intuition wird über die Arbeit mit Farben und Bildern angesprochen, die Körperempfindung wird mit einbezogen und über die systemische Arbeit gelingt die Identifizierung und Bearbeitung von Auslösern von Belastung in der eigenen Vergangenheit und Gegenwart. Diese Auslöser können zum Beispiel Menschen im Umfeld sein, aber auch eigene Anteile des Selbst. Neben der therapeutischen Arbeit bietet sich EMDR auch für die Unterstützung in Selbsterkenntnisprozessen sowie im Coaching an. Im Rahmen meines Ausbildungsangebotes vermittle ich die notwendigen Basisinformation zu EMDR, mögliche Indikationen und meine persönlichen Erfahrungen aus der Praxis dazu, die praktische Anwendung im eigenen Erleben und als Therapeut/Therapeutin, sowie ergänzende Techniken aus der Gestalttherapie und dem systemischen Arbeiten. Das Ziel ist, dass Sie nach den 4 Tagen EMDR in Ihrer therapeutischen Praxis oder im Coaching zielgerichtet für „normale“ Anwendungsfälle einsetzen können. Inhalte Basisinformation zu EMDR Mögliche Indikationen und persönliche Erfahrungen aus der Praxis Praktische Anwendung im eigenen Erleben und als Therapeut/Therapeutin Ergänzende Techniken aus Gestalttherapie und systemischem Arbeiten Ausbildungsumfang: 4 Tage (2 Wochenenden) Kosten: 750€ Termine: Option 1: Wochenenden 22./23. Januar 2022 und 5./6. Februar 2022 Option 2: Block 27./28./29./30. Januar 2022 Teilnehmerzahl: mindestens 6, maximal 9 Teilnehmer Zugangsvoraussetzung: mindestens 1 Jahre praktische Erfahrung mit Klienten in Therapie oder Coaching
Nächste Ausbildungen: 22./23. Januar 2021 + 5. / 6. Februar 2021 27. / 28. / 29. / 30. Januar 2021 Beginn jeweils 9:00, Ende ca. 17:00
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